Tag 125, Welch Nacht – Beikost

Bin um 2 in der Früh auf den Gedanken gekommen nicht mehr zu schlafen und hab bis halb drei Radau gemacht, der Papa ist dann glatt mal aufgestanden und hat dann einen Fehler gemacht, da er mit der Taschenlampe mich angeleuchtet hat was ich so rumspinn dachte ich, ach wenn du mich ärgerst, ärger ich dich auch, mal schauen wer am längeren Hebel sitzt. War dann auf einmal wach und habe mich furchtbar angestellt bei meiner 3 Uhr Morgenmahlzeit, hab paar mal furchtbar geweint, dass es sogar die Oma unter uns gehört hat. Die Mama ist auch gleich, obwohl sie von ihrer Reise so kaputt war runtergekommen um nach mir zu sehen. Hab aber eigentlich nur den Papa ärgern wollen, dieser hat sie dann wieder schlafen geschickt und ich hab aufgehört zu trinken und hab bis halb fünf im Bett rumgegackelt. So gegen 5 bin ich nach einem letzten Juchzer eingeschlafen, aber schon wieder um halb acht aufgewacht und bis er dann auch mal aufgestanden ist um mich zu wickeln, habe ich mit den Holzgitterstäben meines Betts gespielt und damit Mords Krach veranstaltet. Vormittag war ich bei Oma und wurde Mittags mit einer komisch aussehenden etwas festeren Flüssigkeit gefüttert, Gelberüben (hier in Bayern), auch Karotten genannt. Anfangs war es etwas befremdlich, aber dann hab ich 5 Löffel hintereinander in mich eingesaugt, ist ne tolle Abwechslung mal zu Milch. Leider habe ich nicht mehr bekommen, aber ich hoffe dass dies nun in einer Regelmässigkeit stattfinden wird.

Nachmittags muss ich, soweit ich verstanden habe, Kartoffeln raustun und ein wenig Unkraut jäten, nah was solls, wenns der Papa nicht macht, mach ichs halt, Mama wird mir schon helfen.

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