Tag 369, Tarnnetz zerstören

Heute Nacht wurde ich tatsächlich mal wieder vom Papa um elf gefüttert, da die Mama heute arbeiten muss und früh ins Bett ist. Naja, mittlerweile kann er das auch, daher hab ich meine Milch brav in mich eingesogen und friedlich bis neun geschlafen.

Zum Frühstück hab ich ein Brot mit Bärchenstreichwurst mit Freude in mich reingestopft und auch ein Stück von einem geweihten Ei, dass mir meine Babsuhka aus Russland mitgebracht hat. Der Papa hat das andere gegessen und die Mama ihres gestern Abend schon. Die Schalen werde ich unter die 2 Kirschbäume, die soweit ich richtig gesehen habe Kirschen tragen, legen.

Bin dann so um kurz vor zehn runter in Garten, es war sonnig und ein bischen windig, aber es ging. Dort mit Ba und De ein wenig gespielt und dabei ganz unbemerkt die ganzen Schleifen aufgemacht mit denen der Papa das Tarnnetz des Gefechtstandes am Boden befestigt hat, weil ich es lustig fand was passiert wenn ich da an einem Ende ziehe. Und da dies so lustig war, hab ich auch noch alle Schleifen aufgemacht mit denen das Netz in 2 Meter Höhe befestigt ist, dafür hab ich eine kleine Leiter mir davor gebaut und diese benutzt. Nachdem ich damit fertig war, hab ich scheinheilig als Ablenkung einen Hering, den ich zuvor aus der Garage genommen habe, dem Papa gegeben und meinte er sucht diesen doch schon lang.

Als er dann Richtung Tarnnetz geschaut hat ein wenig verwundert, bin ich schnell zum Wagen und bin mit Ba und De davon gefahren. Da dies alles so schnell gegangen ist, hat er mir noch nachgewunken und hat daher nicht bemerkt was ich vermeintlich als Spaß angerichtet habe.

Wir sind dann nach dem Mittag und Nachmittagschlaf wieder raus und irgendwie war es, als ich geschlafen habe so windig, dass es durch die fehlenden Schleifen das Tarnnetz fast komplett weggehauen hat und auch die Stangen ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurden. Da hat mir der Papa doch ein wenig leid getan, da ich das ja so nicht wollte, da er meinte wenn kein Wind die Tage mal geht, muss er alles für mich neu machen da es so nicht geht und keinen Sinn gibt und dies ein Haufen Arbeit ist und ich ihm helfen muss da es allein nicht geht und wir da dann nicht spielen können. Er hat alles dann notdürftig mit Hilfe von Dedushka wieder befestigt und wir sind dann hoch zum Abendessen wo die Mama dann auch dazu gekommen ist wieder. Die hatte einen ganz schön langen Tag und muss morgen glaub ich auch wieder so lange weg.

Erkenntnis des Tages: Überdenke deine Aktionen, auch wenn sie lustig aussehen im ersten Moment 🙁


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