Tag 392, Simbas Fluchtversuch – Rasenmähen

Da die letzten Tage ab und an ja nicht viel los war, hab ich mir für heute, da es ein wirklich schöner Tag ist, was sehr lustiges ausgedacht.

Als wir aufgestanden sind, hab ich gesehen, dass das grosse Dachfenster im Schlafzimmer der 2 Milchis komplett offen und gekippt war und da mich der Simba die Tage mal um einen Gefallen gebeten hat und ich heimlich schon vorgearbeitet hab dafür des Nächtens, dachte ich mir, dass vielleicht heute ein guter Tag dafür wäre. 

Wir haben gefrühstückt und bevor wir raus sind, hab ich gesagt ich muss nochmal kurz in mein Zimmer und hab eine von mir gebaute kleine Leiter ans Dachfenster eingehängt, damit der Simba da ganz leicht rausklettern kann und bin dann ganz schnell wieder runter zu den 2, damit nichts auffällt, natürlich hab ich einen unsinnigen absolut nicht benötigten Gegenstand mitgebracht aus dem Zimmer, damit mein Plan nicht auffällt.

Wir sind dann los und kurz zuvor hab ich dem Simba noch zugezwinkert, er hat das Zwinkern natürlich verstanden und ist sofort hoch, unbemerkt von den 2.

Als wir die Treppe runter sind, sind auf einmal von der Dachrinne die Spatzen dauernd aufgeregt weggeflogen und wieder aufs Dach und wieder weg und die Mama und der Papa haben sich schon gewundert, aber nicht weiter darüber nachgedacht. Ich hab geschmunzelt, da ich mir denken konnte was, oder besser wer das ist, der muss ziemlich schnell hoch sein aufs Dach, der kleine Katerkumpel. Er hat mir nämlich Milch und Kekse versprochen, wenn ich helfe, daher immer gern!

2 Stunden später und zurück haben wir Mittag gemacht und der Papa hat nach den Katzen geschaut und die Loona war hier auf dem Balkon und der Simba ganz friedlich und scheinheilig oben im Bett, der wird uns sicher gesehen haben und schnell reingehüpft, die Leiter versteckt und „schlafen“.

Wir haben dann gegessen und der Papa ist runter und hat gemäht und mich nicht mitmähen lassen, da er meinte es ist viel zu laut für mich und man muss erst Kopfhörer für mich kaufen. Nun gut, bin ich halt schlafen gegangen mit der Mama.

Als ich so um fünf aufgewacht bin, hab ich meinen Brei gegessen und ein Gespräch der 2 mitbekommen in dem die Mama dem Papa berichtet, dass sie auf dem Dachfenster von Aussen, Katzentapsen gesehen hat und was denn das sein soll und dass doch die Katzen nicht rauskönnen und es ganz komisch ist, da sie auch gesehen hat, als wir Mittag zurück gekommen sind, dass ein Rabe und eine Elster sich verbündet haben und irgendwas auf dem Dach angegriffen. Ich musste mir das Lachen so verkneifen, da ich ja wusste als einzige nebst dem Simba, nicht mal die Loona hat das gecheckt, naja, was checkt die auch, wer dafür verantwortlich ist. Der Papa war gemein und hat die Mama ausgelacht, was denn das sein soll und dass vielleicht in der Nacht ein Monster kommt und uns aufisst und hat die Mama nicht ernst genommen (* das wird sich noch rächen, keine Sorge liebe Leser und Mama Fans / tja, wenn ich mal gehört hätte, hätte hätte ….. 😉 )  und ich wollte sie eigentlich in Schutz nehmen, aber die Aussicht auf Kekse und Milch waren doch zu verlockend.

Es wurde nicht weiter darüber gesprochen und so hab ich auch mein kleines Mündilein gehalten. Der Papa hat sauber ums komplette Haus wie ne Maschine gemäht und so konnten wir im Gras rumtollen.

Abends bin ich dann glücklich, schmunzelnd recht früh ins Bett, obwohl der Papa noch meinte, ich dürfte das CL-Finale angucken, aber keine Lust, das hat im übrigen Liverpool gegen Tottenham in einem total schwachen Spiel mit 2:0 gewonnen.

So um fünf in der Früh ist die Mama dann total erschrocken aufgewacht und hat zum Dachfenster rausgesehen und wen sieht sie, den Simba, der wohl seit ner geraumen Zeit versucht hatte, wieder reinzukommen. Abrutschend und wieder mühsam hochkrabbelnd am nassen Fenster. Da der Morgendunst für eine automatische Schliessung des Fensters gesorgt hat, welches der Simba und ich nicht wussten, sie hat dann den Papa aufgeweckt, der von alledem nichts mitbekommen hat und gemeinsam haben sie dann den kleinen Blödkopf (diesmal nichtmal ich) reingeholt. 

Beide sind dann zu dem Schluss gekommen, dass der Aufruhr der Spatzen vom Vormittag, der verbündete Angriff der 2 Vögel am Mittag, sowie die Tatzen alle vom Simba herrührten. Der Papa hat sich dann auch gleich 1023 Mal bei der Mama entschuldigt und ist sich richtig blöd vorgekommen.

Das Rätsel, wie er da hochgekommen ist, haben und werden sie nie lösen, da sie in der Hektik am Morgen die kleine Leiter übersehen haben und der Simba hat sie dann im Laufe des Tages verräumt.

Welch ein Abenteuer, danke für die Kekse und Milch, Simba ( * MIAU )

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