Tag 425, Die Natur, Natur sein lassen- 14 Monate alt.

Wurde um neun geweckt, mit Blumenstrauss und Kuchen und Musik und einer Feiergemeinschaft, bestehend aus den Einhörnern, Loona, Simba und dem Papa, wobei ich auf den verzichten hätte können, um meinen 14 Monat alt Geburtstag zu feiern. Tja ja so schnell gehts, schon so lang auf diesem Planeten. 

Wir haben dann gefrühstückt, zähnegeputzt und sind zur Oma und Opa runter, damit die mich auch feiern können. Nach einem Plausch sind wir dann zur Station, dort Pausenverpflegung gekauft und haben unsere Tour gemacht. Auf dem Rückweg Richtung Heimat, hab ich noch geschlafen, bin aber aufgewacht und habe eine Szenerie beobachtet, die mich danach in eine stundenlange Diskussion, besser Monolog, vom Papa gebracht hat. Wär er einfach weitergefahren, aber nein.

Er hat von weitem, wie er mir dann ausführlich erzählt hat, einen Regenwurm gesehen, der sich gewindet hat und da meine Namensgeberin, wie ich von der Oma erfahren habe, die immer über die Strasse getragen hat, wollte der Papa das wohl auch machen. Als er allerdings am Wurm angekommen ist, hat sich dieser in einem Kampf mit einem ganz kleinem, schwarzem Skorpion oder Greiftier befunden und der Papa war sich nicht sicher, wer hier wen angreift. Erst wollte er nicht eingreifen, aber dann konnte er wohl nicht anders und hat den kleinen schwarzen, in seinen Augen, Angreifer mit einem Stock ins Gras auf die eine Seite befördert, ohne diesen zu verletzen, und wollte den Wurm mit dem Stock auf die andere Seite werfen, das ist bis zur Hälfte der Strasse gut gegangen, da ist der runtergefallen und beim Versuch den Wurm ins Gras zu stossen/werfen, hat er ihn zweigeteilt und dann ganz sorgenvoll die 2 krümmenden Teile schnell ins Gras gelegt und ist weitergefahren mit mir und hat, da ich genau da aufgewacht bin, ganz, ganz sorgenvoll, dauernd wiederholt und mir vorgesagt, „darum, darum muss man die Natur, Natur sein lassen, merk dir das kleine Emma, merk dir das!!!“

Bis Mittag hat er mir dann Geschichten darüber erzählt und ich hab gar nimmer zu gehört und mir die Landschaft angeguckt.

Daheim gabs dann komische Fischburger mit 2 Rühreier, die ich so halb gegessen und dann gemanscht hab, dann die obligatorischen Himbären.

Um halb drei, nach ausgiebigem Spielen im Laufstall, ins Bett, dort 10 Minuten geschlafen, meinen Ditzel verloren, geschrien, Papa gekommen, Ditzel mir gegeben, geschrien und dann doch mal eingeschlafen. 

Bis fünf geschlafen, von der Mama geweckt, fast keinen Joghurt gegessen, Erdbären, 4 Himbären und fast keine Kartoffelkäfer gesammelt und den Sonnenschirm ein wenig rumgetragen.

Kurz vor sieben hoch, keinen Brei sondern Brot bekommen, genau fast nix gegessen und dann um kurz vor acht nach Abendspiel ins Bett, wo ich hoffentlich nicht von dem Monolog des Papas träum.

Bis Morgen liebe Leser!

 

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