Tag 512, der Ashram ist kaputt – mama weg 1

Oh Mann, oh mann, oh mann, oh mann.

Welch ein Anblick heute in der Früh, als ich aus dem Fenster geschaut hab.

Der Ashram ist kaputt, natürlich nur der Platz unseres Ashrams, denn der wirkliche ist ja in unseren Herzen, aber unsere, bessere die tolle Konstruktion von Dedushka und mir ist kaputt.

Ich bin mir nun nicht sicher, ob es J. Krishnamurti Anhänger waren, oder Nicht-Sannyasins, oder der von mir angekündigte Sturm der alles kaputt gemacht hat, aber wir werden mal besser nach dem Frühstück alles abbauen, nicht dass noch mehr kaputt geht.

Haben wieder Vanille Ding gefrühstückt und beiläufig erfahren, dass die Mama gar net da ist, sondern erst Mittwoch wieder kommt. Mann, muss ich wieder auf den allein aufpassen, na gut, was solls.

Sind direkt dann runter, haben die Oma getroffen und den Max und ich hab dem Öhi Anweisungen gegeben den Ashram ja ordentlich abzubauen, damit wir die Schäden möglichst klein halten. Er hat nur gemault und geschimpft und man hat gemerkt, dass wir keine morgen Meditation durchgeführt haben, da er seine innere Mitte gar gar gar nicht gefunden hat während des kompletten Abbaus.

Mir wars dann egal, hab nicht mehr zugehört und hab mich mit der Oma und dem Max beschäftigt.

Nach der Abbau Aktion sind wir hoch und er hat alles zusammengepackt für unseren Ausflug, aber mich zu windeln vergessen, naja, lieber Swami Papa, das wird sich noch im Laufe des Tages rächen.

Komische Rache Geschichten gerade. Hihihihihi. 🙂

Wir sind nicht wie üblich durchs Dorf, sondern bei den Pferden vorbei, die gar nicht da waren, zum Roland und wollten fragen, ob er unseren Wagen richten kann, da die andere Werkstatt über dröflzehn und vier Euro wollten, dass ist aber viel zu viel, der Roland kann das, wenn er es richten kann für einen Bruchteil dessen machen. Was ist denn ein Bruchteil und woher kenn ich dies Wort? Na egal, wir sind also auf dem Weg zum Roland und der Papa murmelt schon, dass der gar nicht da ist, weil alles so dunkel ist und seine Vermutung war richtig, denn er war nicht da. Blöd. Wir haben aber dann eine Nachricht an ihn bei unserer Pause nach der Semmelstation, zu der wir dann sind, geschrieben und mit ihm vereinbart, dass wir übermorgen Vormittag mal hochkommen und reden. Super. Bin guter Dinge, dass ich das für die 2 Milchis managen kann.

Haben im übelsten Sturm der im übrigen ging, dann die Runde wie gestern ungefähr gemacht, aber den Ditzel nicht gefunden, naja er hat ganz schön abgekürzt irgendwie, aber trotzdem nicht gefunden. 

Sind daheim dann zu Oma und Opa und haben ein wenig Rohrnudel mit Kartoffelsuppe gegessen, oben dann noch ein kleines Wienerle und ein Milchbrötchen. Die ganze Zeit hab ich schon immer an meine Windel gelangt und ihm zu signalisieren gegeben, dass die bitte gewechselt wird, da  wir doch ziemlich lang unterwegs waren und ich viel getrunken hab, aber nö, immer noch nicht. Ein wenig getanzt und dann um kurz vor drei wollte er mich hochlegen und davor wickeln und tja, es hat sich eben gerächt, da meine Windel total voll gep…. und ge……., ich erspar euch das, ihr könnt es Euch ja doch denken, naja, mein Body war schmutzig, meine Hose auch noch und nach der ganzen Reinigungsaktion dann hochgelegt worden und ziemlich schnell eingeschlafen.

Um kurz nach fünf geholt worden, beim Joghurtessen rum gesaut, dass er die Augen nur noch verdreht hat, mich wundert, dass die wieder richtig sind. Haben uns dann schon angezogen und sind runter und haben noch kurz vom Vormittag alles in die Garage verstaut, damit wir nächstes Jahr wieder den Ashram aufbauen können. Schäden haben wir nicht beguckt, da hatte er glaub ich keine Lust.

Sind wie momentan meist üblich am Abend zu den Pferden, die auf einmal da waren und haben uns auf der Bank sitzend diese angeguckt.

Mit dem schönen Bild des schwarzen und weisen Pferdes, hat sogar der Ober Swami, der er gar nicht ist, seine innere Mitte wieder gefunden und nachdem wir eine Weile meditiert haben, sind wir, da ich nicht mit dem Wagen fahren wollte, zu Fuss den halben Bergweg runter gegangen. Irgendwann ist mir aber die Puste ausgegangen und ich wurde doch gefahren.

Daheim hab ich ungefähr fast nichts gegessen und im Wohnzimmer noch ein wenig gespielt. Da er aber mir soviel zu trinken gegeben hat und nicht auf meine Zeichen geachtet, hatten wir das gleiche Spiel, als es ins Bett ging, wie vor dem Nachmittagsschlaf.

Wurde dann gewickelt, gecremt und ins Bett gelegt.

Gute Nacht liebe Mama, gute Nacht liebe Fans und LeserInnen.

Bilanz des Tages:

  • zerstörter Ashram durch vermutet J. Krishnamurti Anhänger die neidisch sind und ihr Ego nicht droppen.
  • 2 Bodys vollge……… und ge……….
  • 1 Hose vollge……….
  • Innere Mitte verloren aber zum Glück wieder gefunden
  • Mama nicht da, kommt aber bald wieder 

 

2 Gedanken zu „Tag 512, der Ashram ist kaputt – mama weg 1

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