Tag 548, Besuch aus Kanada, mama weg II

Tja, irgendwie war es ja klar, dass ER mir lauter Blödsinn erzählt und mir Flausen in Kopf gesetzt hat, von wegen …. 18, da bist frei und kannst tun und lassen was willst und bla bla bla.

Lügen über Lügen über Lügen, ich weiss gar nicht was das soll, mords den Weg predigen aber mich anlügen. (* Jetzt find DU mal wieder deine Mitte, ein kleiner Spass wird ja noch erlaubt sein, dass du so blauäugig bist, kann man ja nicht ahnen. ahahahhahahahahahahahahahahahaha)

Nun gut, also ich bin 18, aber Monate, gar nicht Jahre und somit in Jahren ausgedrückt 1 1/2. 

Naja, frei bin ich so oder so, also ist das auch egal. Mich wundert nun auch gar nicht warum ich keine kleine Feier gestern bekommen hab. 

Kommen wir lieber wieder zu den wichtigen Dingen und den Ereignissen des Tages.

Ich bin um kurz vor acht aufgewacht und hab fleissig vor mich hingebrabbelt und dauernd Ma Ma Ma Ma Ma Ma gesagt, die ist aber nicht gekommen sondern der oberblubs, naja wieder mal mit ihm.

Da ich meine Mitte wieder gefunden habe, hab ich mich bereitwillig und voller Freude aus dem Bett hieven lassen und bin, dass mach ich nun schon seit knapp einer Woche, allein von meinem Zimmer, die 12 und 5 Stufen allein runter gegangen und ins Wohnzimmer. Dort ein fröhliches Hallo zu den Katzen

und dann wickel ich mich, während der Papa das Frühstück und Kaffee vorbereitet. Allerdings hatten wir heute irgend eine Eile mal wieder und so wurde ich turbo gefrühstückt und bin zur Oma runter. 

Die hat gedacht ich bin ihre Schwester aus Kanada, die heute auch kommen soll und eigentlich schon da sein soll.

Warum ich zur Oma bin und der Papa schnell weg ist, hab ich erst erfahren als er wieder da war, er hat neue Reifen auf den Wagen aufgezogen, da es ja  Winter mal wieder werden soll irgendwann und die Mama nicht mit Sommerreifen in die Arbeit fahren kann. Welch ein Kreislauf alles.

Die Taufpatin meines Papas, wie ich erfahren habe, war immer noch nicht da als er kurz vor Mittag wieder da war mit besagten neuen Reifen.

Er hat mich gepackt, da ich sowieso draussen war und wir haben eine Runde drehen wollen, gerade als wir aus der Strasse rausfahren wollten, sind meine Grosstante mit ihrem Mann aus Kanada mit dem Auto reingefahren. Natürlich sind die nicht mit dem Auto aus Kanada hergefahren, wie der Papa der anscheinend ein Medioker ist meinte, sondern vom Flughafen damit gekommen.

Nach einem kurzen Hallo sind wir beide weiter zur Semmelstation, dort ein kleiner Snack und da es irgendwie schon Mittag durch war und dem Papa anscheinend kalt, sind wir wieder heim. Dort zur Oma rein, aber da die Tante auf meinem Stuhl gesessen ist, wollt ich wieder weg, bin aber dann geblieben, hab mich auf Omas Schoss gesetzt und hab nix gegessen, aber wollte wie üblich im Mittelpunkt stehen, naja, wollt ich ja gar nicht, da ich gar kein ego habe, sondern ich war einfach im Mittelpunkt, ohne mein Zutun.

Sind dann hoch wir zwei, da ich die allein lassen wollte und haben oben bis halb drei rum getanzt und gespielt. 

Meine neue Lieblingsposition besetzt und den Flammen zugeschaut und experimentiert

Ab ins Bett, Schläfchen bis halb fünf und runter zum fröhlichen Quetschi essen und Käsestange lutschen, dabei in der Wohnung rumgeistern und immer geschaftlig sein.

So um halb sechs bis sechs rum gehen wir dann raus, natürlich nicht ohne uns zu illuminieren.

 

Bin ich ein Minion?

Haben uns zum Abendessen beim Franco, Branco, Dingens was geholt, um genau zu sein ein Schnitzel mit Pommes und Salat, dies daheim genüsslich verspeist und nach einem kleinen Tänzchen und Haar Geschüttel ab ins Bett.

Achso, die Mama ist immer noch weg, kommt aber morgen wieder, Wetter grau und regnerisch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.