Tag 770, eingesperrt und ausgetrickst

Da ich ja nichts auslassen möchte, meine verehrten Schwestern und Brüder und ihr die Wahrheit von eurer geliebten, weisen, verehrten und treuherzigen  Erzählerin gewohnt seid, so möchte ich auch die ungefilterte Wahrheit des heutigen Tages erzählen, ein schlechtes Licht wird es auf keinen werfen, sollte es zumindest nicht.

Nun gut, so also gelangen wir dann langsam zum Anfang als es ein sonniger Morgen zu sein schien, die Vögel zwitscherten, der Wind strich den Bäumen um ihre Haare (in diesem Falle die Blätter) und ich machte mich gegen halb neun so langsam ans Aufwachen. Hab meine Morgen Meditation durchgeführt und dann meinen Schüler gerufen, der mich postwenden geholt hat und wir sind runter gegangen, ich hab mich besser gesagt tragen lassen, da mir nach den Anstrengungen der letzten  3 Tage, wo ich ja soviel gegangen bin, man bemerke nachfolgendes Beweisfoto meines Schrittzählers; meine Füsse doch ein wenig weh getan haben. 

Unten angekommen haben wir die Mama begrüsst und sind ins Wohnzimmer, dort ist leider dann irgendwas schief gegangen, hab meine Mitte leider verlassen und ich hab zum bocken und spinnen angefangen und hab ein wenig die Couch zerstört und mein kleines Schaukelpferd durch die Gegend geschmissen, wild um mich geschlagen, den Fernseher und die Playstation aus dem Fenster, welches natürlich geschlossen war, dabei beinahe den Looni durch das Moskitonetz am Fenster mit geworfen und dann alle Pflanzen rausgerissen und die Erde im Wohnzimmer verteilt.

Tja, irgendwie ist es den beiden dann zu bunt geworden und sie haben mich ganz allein im Wohnzimmer gelassen und eingesperrt, naja, nicht eingesperrt, sondern die Türe verschlossen, was sie aber nicht bedacht haben, der Schlüssel war im Wohnzimmer, also bei mir, und ich habe natürlich folgerichtig, ganz schnell zugeschlossen, aufgeräumt und im Fernseher den ganzen Tag Biene Maja und Heidi und Cheburashka und Winni Puch angeschaut, momentmal, der Fernseher lag ja auf der Terrasse von Oma und Opa, also unter unserem Fenster, achso ja, ich habs hier natürlich dann auf dem Laptop vom Papa geguckt. Da ich die letzten Tage auch immer fleissig Gummibeeren gehortet hab und unter den Teppichen versteckt, hatte ich auch genug zu essen, so dass ich den halben Tag dort verbracht hab. Leider unterliegt ja alles dem Vergänglichen und so war der Spass nach ein paar Bestechungsversuchen,

die ich dummerweise angenommen habe auch bald vorbei und wir sind dann runter zum Ashram um unsere Mitte zu suchen und zu finden.

Rasengemäht, Kartoffelgekäfert , geerdbärt natürlich auch. 

Nach ein paar Spielchen, Rutschen und gespinne sind wir gegen zwei hoch, eine Folge Biene Maja und dann einen gemütlichen Nachmittagsschlaf bis fünf. 

 

 

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