Tag 779, aus weiss wird braun

Um halb neun aufgestanden, nach meiner wundervollen und einzigartigen Mama gerufen und wer kam, er natürlich. Hat wohl was falsch verstanden. Wie auch immer, hab mit ihm verstecken gespielt, er hat mich natürlich nicht gefunden und so bin ich dann mal allein aufgestanden, runter, Katzen gefüttert und ihm nen Kaffee gemacht. 

Gefrühstückt hab ich ne Tasse Milch und ein paar Kringeli und da ich einen roten Saft wollte, sind wir direkt um kurz vor zehn zur Semmelstation.

Dort angekommen, dürfen mittlerweile wieder 6 statt 3 Leute, aufgrund dieser ganzen Corona Geschichte, rein allerdings noch mit Mundschutz, für mich nicht. 

Wie auch immer, ein paar Semmeln gekauft und zur Bank bei der Kapelle, dort ein wenig gegessen, wollte aber weiter, sind dann zu den Hühner, diese begutachtet und weiter zur Bank beim Meister J. Dort kurz gesessen, gesehen, dass da Bienen sind, dann wollte ich nicht mehr da bleiben und sind dann weiter durchs Dorf zur andren Bank bei den Kühen.

Dort angekommen, haben wir uns es auf der Bank bequem gemacht, ein wenig gegessen und irgendwie war er so kaputt, da es ganz schön schwül und dampfig war nach den letzten Tagen mit Regenfällen und heutigem Sonnenschein, so dass er bei unserer Meditation eingeschlafen ist.

Ich hab ihn mal schlafen lassen und habe sowieso die letzten Tage, als wir hier waren gesehen dass bei all den weissen Kühen, braune Farbe in Haufen am Boden liegt und mir gedacht, dass doch eigentlich alle anderen Kühe, abgesehen von den komischen, schwarzen und braunen Mammut Kühen am Eichberg, braun weiss sind und wieso diese hier alle weiss sind.

Naja, da er ja eh schläft oder meditiert, hab ich einfach die Gunst der Stunde genutzt, bin unter dem Zaun durch geklettert und hab mich dann an der braunen Farbe, die eben praktischerweise rumgelegen ist, bedient und die Kühe angemalt. Ein paar hab ich lustige Augen gemalt,

war dann fertig, kurz bevor er wieder aufgewacht ist und hab mich ganz unschuldig neben ihn gesetzt.

Der hat es im ersten Moment gar nicht glauben können, dass alle Kühe auf einmal nicht mehr weiss waren und da er mich in Verdacht aufgrund meiner braunen Hände hatte, hab ich also auch die Wahrheit direkt gesagt und er war so entsetzt und geschockt und meinte, wir können doch nicht einfach Kühe anmalen und sind ganz schnell aufgebrochen und übers Dorf, durchs Dorf, über die Linde zick zack um Spuren zu verwischen, heim.

Da war die Mama, die irgendwie vom Zahnarzt gekommen ist, auch da und hat mich in Empfang genommen, mich bespasst, beschmusst, bespielt und bewindelt und dann beschlafen gelegt. 

Kurz vor fünf wieder wach und dann noch das übliche Abendprogramm, vermutlich. 

 

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